Was ist Sublimation?

Definition: Der direkte Übergang vom festen in den gasförmigen Aggregatzustand, ohne dass der normalerweise dazwischenliegende flüssige Zustand angenommen wird. Beim Vorgang der Sublimation wird der speziellen Tinte Hitze (ca. 180 - 210°C) zugeführt. Die Tinte wird gasförmig, ohne flüssig zu werden und dringt in alle hellen Polyester-Moleküle.

Das Sublimationsverfahren wird in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt, so z.B. bei der Herstellung von Skis, Skateboards, Fahnen, etc. Bei der industriellen Fertigung wird seit vielen Jahren das Sublimationsverfahren verwendet, bisher überwiegend im Sieb- oder Offsetdruck-Verfahren.

Mittlerweile hält Sublimation auch im graphischen Sektor Einzug. Dank der Entwicklung von Sublimationstinten ist es nun möglich, Einzelstücke oder auch Großauflagen kostengünstig und in überragender Qualität schnell und ohne Vorkosten anzufertigen.

Was wird für Sublimation benötigt?

Es sollte ein PC mit einem neueren Betriebssystem (Windows Windows 7 / 8 / 10 oder MAC) sowie z.B. CorelDraw oder eine andere graphische Software vorhanden sein.

Was liefert  ?

1. Sublimationsdrucker z.B. Sawgrass Virtuoso SG400
2. Transferpresse
 Sublimationsdruckpapier
 Sublimationstinte
3. Sublimationsdruckpapier
4. Sublimationstinte

 


Wie sieht der Arbeitsablauf aus?

1.) Kunden-Vorlage bzw. Grafik in z.B. Corel importieren
2.) Motiv-Größe definieren, Motiv(e) platzieren, Motive ggf. spiegeln
3.) ausdrucken auf Sublimationsdruckpapier
4.) Jetzt kann das Motiv auf Papier mittels Transferpresse auf alle polyesterbeschichteten, glatten Oberflächen übertragen werden.
 

Was kann alles bedruckt werden?

Die Sublimationstinte wird per Tintenstrahl-Drucker auf ein Trägerpapier gedruckt und danach mittels einer Transferpresse auf polyesterbeschichtete Oberflächen wie z. B. Polyester-Textilien, Trikots, Shirts, Polos, Fahnen, Banner, Wimpel, spezielle Handtücher, Stickembleme, weißes Stickgarn, Stoff-Aufnäher, Stick-Transfers, Mousepads, Fliesen, Visitenkarten, polyesterbeschichtete Metall-Platten für außenbeständige Schilder, Tassen, Becher, Bierkrüge, Teller, Gläser, uvm. gepresst.
 

Was sind die Voraussetzungen für den Einsatz von Sublimationstinten?

Die verwendeten Druckträger benötigen eine polymere Beschichtung, meist Polyester. Da Sublimationstinten keine starke Deckkraft aufweisen, wird idealerweise auf weiße Oberflächen transferiert, andersfarbige Oberflächen verändern die Motivansicht.

 

Druckkosten einer DIN A4-Seite mit Rotech bzw. SubliJet-HD Sublimationstinten inkl. Druckpapier

Drucker Kartuschen
Epson SureColor T 3/5/7 ca. 0,24 €
Ricoh SG3110DN
ca. 0,90 €
Ricoh SG7100DN ca. 0,70 €
Sawgrass Virtuoso SG400 ca. 0,75 €
Sawgrass Virtuoso SG800 ca. 0,50 €

Angaben ohne Gewähr
(Die Werte wurden ermittelt beim Druck von durchschnittlichen Motiven bei vollflächigem Druck.)

Eine Übersicht an Materialien finden Sie hier im Onlineshop.
Sollte ein gewünschtes Produkt nicht dabei sein, versuchen wir gerne Ihnen das gewünschte Produkt zu liefern.

Farbprofile und passende Installationsanleitungen finden Sie unter Downloads.

 

Die wahren Sublimationsdruckkosten

Als Händler bieten wir Ihnen alles, was Sie für Ihren Geschäftserfolg im Sublimationsdruck benötigen. Wir spielen eine wichtige Rolle, um unseren Kunden ein besseres Verständnis dafür zu vermitteln, wie rentabel die digitale Produktdekoration ist und warum Produkte von Sawgrass aus wirtschaftlichen Gründen die beste Wahl für Sie sind – auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht.

Bei der Analyse der Kosten für die Herstellung Ihrer Produkte berücksichtigen viele nur die Tinten-, Papier-, Substrat- und (gelegentlich) Versandkosten. Bei diesem Ansatz werden die Kosten für die Produktdekoration außer Acht gelassen, weil Gemein- und Arbeitskosten nicht in die Rechnung einbezogen werden. Doch in Wahrheit machen diese den Löwenanteil der Produktionskosten aus.

Demzufolge legen viele Kunden zu niedrige Preise für den nachhaltigen Geschäftserfolg fest und versuchen, Kosten einzusparen, die ihrer Meinung nach den Löwenanteil an ihren Produktionskosten haben, nämlich Kosten für Tinte, Papier, Substrate und Versand. Diesen Fehler machen oft Kleinunternehmen und Neueinsteiger in die Branche – in dem unermüdlichen Versuch, sich über Wasser zu halten und im Geschäft zu bleiben.

Alternativ sollte man die Geschäftskosten für den Sublimationsdruck ganzheitlich betrachten und kalkulieren. Man sollten Preise zur Deckung aller Produktionskosten festlegen, um bei jedem Produkt auch tatsächlich einen Gewinn zu erzielen.
Welche Kosten haben Sie?

Ganz gleich, ob Sie Sublimationsdruckerzeugnisse in Heimarbeit fertigen oder ein eigenes Geschäft haben, ist die Formel zur Berechnung der Kosten immer gleich: Dividieren sämtlicher Betriebskosten für einen bestimmten Zeitraum durch die im gleichen Zeitraum gefertigte Stückzahl. Zu den Betriebs- oder Gemeinkosten gehören ALLE erwarteten Kosten wie Miete, Strom, Versicherungen, Telefon, Website, E-Mail, Werbung, Marketingmaterial, Mitgliedsbeiträge für Branchenverbände, Abschreibung auf Anlagevermögen (Drucker, Transferpresse, Computer), Buchhaltung usw. Sie sollten auch die Kosten für Tinte, Substrate, Papier, Software und Grafiken einschließen.

Hinzu kommen die Arbeits- und Personalkosten. Selbst wenn Sie einen Einmannbetrieb haben, muss man sich selbst ein Gehalt zahlen. Da Zeitaufwand und Sachverstand ein wertvolles Gut sind, ist es so wichtig, ein effizientes System für die Herstellung von Sublimationsdruckerzeugnissen einzurichten. Der Zeitaufwand für andere Tätigkeiten, also nicht für die Herstellung von verkaufsfähigen Sublimationsdruckerzeugnissen, ist eine verpasste Chance zur Generierung höherer Umsatzerlöse.

Wie sollten Sie bei der Kalkulation der Betriebs- bzw. Gemeinkosten vorgehen? Zunächst einmal sollten sie eine Prognose aller für das Jahr erwarteten Kosten, einschließlich des gewünschten Gehalts, erstellen. Dann sollten Sie entscheiden, wie viele Wochen Sie pro Jahr arbeiten möchten (in der Regel 48). Schlussendlich sollten sie die prognostizierten jährlichen Betriebskosten durch diese Wochenanzahl dividieren. Dadurch haben sie einen groben Überblick über die wöchentlichen Betriebskosten. Diese sollten Sie dann durch 40 Stunden dividieren, um die Betriebskosten pro Stunde zu ermitteln.

Nehmen wir beispielsweise an, dass die Betriebskosten 30 € pro Stunde betragen. Wenn Ihr Kunde 30 Artikel pro Stunde drucken könnte, dann würde jeder Artikel 1,00 € kosten – unabhängig von den Tinten-, Papier-, Substrat- oder Versandkosten. Wenn pro Stunde nur zwei Artikel gefertigt werden könnten, dann lägen die Stückkosten bei 15,00 €. Dieses Beispiel macht unmissverständlich klar, dass der Faktor Effizienz für die Verdienstmöglichkeiten eine wesentliche Rolle spielt.

Kleine Unternehmen und Neueinsteiger tappen häufig in die Falle und haben nur den prozentualen Gewinn pro Artikel auf Basis der „messbaren“ Kosten im Blick. Sie entwickeln keine generelle Geschäftsstrategie, die sämtliche Geschäftskosten berücksichtigt. Kostensenkung oder -einsparung ist keine Lösung

Wenn Unternehmen um ihr Überleben kämpfen oder ihrer Meinung nach nicht genügend Geld verdienen, versuchen sie zuerst, ihre Kosten zu senken. Obwohl schlankes Kostenmanagement eine gute Geschäftspraxis ist, sollten Sie sich bewusst sein, dass Kosteneinsparungen wohl überlegt sein müssen, um Qualitätseinbußen zu vermeiden und sicherzustellen, dass sich die Kosteneinsparungen auch tatsächlich auf ihre Rentabilität auswirken.

Immer wieder hören wir, dass Sublimationstinten teuer und dass Tinten anderer Hersteller wirklich günstig sind. Sicherlich haben Sie diese Aussage auch schon gehört. Bei Tintenkosten in Höhe von mehreren Hundert Euro kann diese Kosteneinsparung verlockend erscheinen. Doch in Wahrheit wirkt sich diese Einsparung bei den Tintenkosten nur geringfügig auf die Gewinnmargen aus. Stattdessen laufen Sie Gefahr, viel mehr zu verlieren, als Sie für hochwertige Tinten und Drucker überhaupt ausgegeben hätten.

Wenn Sie beispielsweise einen Auftrag für T-Shirts mit randabfallendem Druck im Format A4 hätten und für diesen Auftrag einen SG800 mit größeren Patronen verwenden würde, dann würden sich seine Tintenkosten pro T-Shirt auf 0,44 € beziffern. Wenn er seine Tintenkosten um 50 % senkt, dann würde er nur 0,22 € pro T-Shirt an Produktionskosten einsparen – wohl kaum ausschlaggebend, wenn sich die tatsächlichen Produktionskosten auf 0,50 € pro Minute belaufen. Selbst unter Berücksichtigung der Kosten für Substrat (2,50 €), Tinte (0,40 €), Papier (0,20 €) und Versand (0,12 €) würden sich die Stückkosten nur von 3,22 € auf 3,02 € verringern.

Doch wenn Sie Ihre Effizienz steigern könnten, dann könnten Sie auch eine höhere Stückzahl pro Stunde zu niedrigeren Stückkosten fertigen. Wenn Sie die Zeit für das Nachfüllen der Tintenpatronen (kann eine schmutzige Angelegenheit sein), Durchführen eines Düsentests und Reinigen der Druckköpfe (weil die Druckausgabe streifig und verschmiert ist) und die Fehlerbehebung von verstopften Düsen und beschädigten Druckköpfen (tödlich für den Drucker und kostenaufwändig für die Ersatzbeschaffung) aufwenden und in dieser Zeit nicht drucken, dann haben die eingesparten Tintenkosten von 0,22 € tatsächlich höhere Kosten zur Folge.

Dabei ist der Zeit-, Papier-, Substrat- und Tintenaufwand zur Erzielung der richtigen Farben noch nicht einmal berücksichtigt. Denn zum Lieferumfang von Tinten anderer Hersteller gehört keine Software zur Farbabstimmung zwischen Drucker und Tinten – eine Grundvoraussetzung für hohe Druckqualität, für die auch hohe Preise verlangt werden können. Viele Unternehmen bieten keinen oder nur sehr eingeschränkten technischen Support, sodass Sie alle Einstellungen selbst vornehmen müssen und dadurch einen höheren Materialverbrauch haben. Zum Lieferumfang Ihrer Sawgrass-Produkte gehören wichtige Serviceleistungen wie uneingeschränkter technischer Support und Farbmanagement.

Wie sollten Sie ihre Effizienz steigern? Sie sollten analysieren, wie hoch der Zeitaufwand für die tatsächliche Produktion ist und wie hoch der Anteil der Ausfallzeiten ist. Denn Sie verdienen kein Geld, wenn die Transferpresse nicht in Betrieb ist, wenn Sie Tinten nachfüllen oder wenn sie versuchen, in Erfahrung zu bringen, warum ihre Drucke nicht wie gewünscht aussehen. Sie sollten nach Möglichkeiten zur Verringerung der Ausfallzeiten und Optimierung der Produktionszeiten suchen.

Wenn Sie mit einem älteren Drucker arbeiten, sollten Sie über die Anschaffung eines neueren Modells nachzudenken. Denn infolge des technischen Fortschritts haben neuere Drucker eine höhere Druckgeschwindigkeit und einen geringeren Tintenverbrauch. Der SG800 druckt beispielsweise fast doppelt so schnell wie der Ricoh 7100 und hat dadurch einen höheren Durchsatz und weitaus geringere Stückkosten.

Insgesamt gesehen spielen die Materialkosten möglicherweise nur eine untergeordnete Rolle. Die Materialkosten (nicht die Kosten für Rohlinge) sind nur ein Teil aller Betriebskosten, die bei der Analyse der Produktionskosten zu berücksichtigen sind.

Weitere Informationen erhalten Sie in diesem aufschlussreichen Webcast-Video (https://www.sawgrassink.com/P…/Webcasts/Business-Management…). Dazu gehört auch eine Tabelle, die Sie herunterladen können. Außerdem laden wir Sie zur Teilnahme am Sawgrass-Webinar The True Cost of Sublimation (Die wahren Sublimationsdruckkosten) am 30.01. (https://www.sawgrassink.com/…/The-True-Cost-Of-Sublimation-…) ein.

(Quelle: Sawgrass)

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